Ideen für ein besseres Leben
00:00:02: Ein Thema, das immer wieder in den Medien auftaucht ist die Internetkultur.
00:00:16: Die sich in den letzten Jahren zum Teil sehr verändert hat.
00:00:19: Diente es zu Beginn der seine Informationsquelle?
00:00:22: So ist es heute für viele Menschen fast schon so einem Stärfaktor geworden!
00:00:26: Auch in der Praxis von Lebens- und Sozialperaterin Irma Frumann war das immer ein Thema von Klientinnen.
00:00:33: War man früher in seiner Freizeit tatsächlich in seiner freien Zeit, konnte man abschalten und ganz bei sich seine Familie oder seinen Hobby sein.
00:00:42: Das ist heutzutage kaum mehr zu schaffen – was früher nur der Standbezir hat sich durch die Einführung des Smartphones das Problem noch zusätzlich verstärkt.
00:00:52: Durch die ständige Erreichbarkeit und eine digitale Reizüberflutung wird die Zeit für Erholung immens gestört und reduziert.
00:00:59: Das führt auf lange Sicht zu körperlichen und vor allem zu psychischen Problemen wie Stress, Schlafstörungen – und kann im schlimmsten Fall in einer Mediensucht enden.
00:01:08: Vor allem bei unseren Jugendlichen sieht man diese Problematik sehr deutlich!
00:01:12: Durch die ständige Präsenz in den sozialen Medien täglich oft bis zu fünfzehn Stunden und mehr bleibt das wirkliche Leben oft außen vor.
00:01:21: Wenn stündlich oder sogar minütlich neue Informationen kommen bleiben Ruhe und Erholung auf der Strecke.
00:01:28: Gerade in dieser wichtigen Zeit der persönlichen Entwicklung kann es aber passieren, dass sie dadurch den Kontakt zur Umwelt – aber auch zu sich selber verlieren.
00:01:37: Auch die körperlichen Folgeerscheinungen sind nicht zu unterschätzen.
00:01:40: Augen und Nacken sind durch den ständigen Blick auf das Display massiv belastet.
00:01:45: Liegt das Handy neben dem Bett?
00:01:47: Kann es auch zu einer Verschiebung des Schlafrhythmus kommen!
00:01:50: Fehlt dadurch die notwendige Erholung, reagiert der Körper mit einer Art Daueranspannung was sich logischerweise auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt.
00:01:58: Ihr
00:01:59: merkt man dass die Zeit im Netz ein Ausmaß erreicht hat wo es zum Problem wird.
00:02:04: dann heißt's Gegensteuern.
00:02:07: Eine Möglichkeit ist, sich ganz bewusst ein sogenanntes Offline-Fenster einzuplanen und natürlich sich daran zu halten.
00:02:15: Man kann sich auch vor dem Öffnen einer App einmal die Frage stellen – was will ich damit erreichen?
00:02:21: Denkt man vor dem Antippen drüber nach so kann das eine sinnlose Skollerei verhindern oder zumindest reduzieren.
00:02:28: Schon solche kleinen Tricks können helfen und Freiraum für echte Aktivitäten schaffen!
00:02:35: Möchte man seine Medienzeit reduzieren, ist es wichtig sich dafür gute Alternativen zu schaffen.
00:02:40: Statt dem Griff zum Handy baut man sich je nach Vorliebe fester Rituale in seinen Alltag ein.
00:02:46: Gemeinsame Aktivitäten ohne Bildschirr mit Freunden erleichtern eine Handyfreie Zeit ebenfalls.
00:02:52: Man sollte sich bewusst sein – offline sein bedeutet nicht Verzicht sondern Freiraum schaffen für echte Erlebnisse, Ruhe und Gesundheit.
00:03:00: Schafft man das nicht ohne Hilfe kann man sich professionelle Unterstützung holen und so wieder Schritt für Schritt die Balance in seinem Leben zurückgewinnen.
00:03:09: Inners Hartmann
00:03:20: Servicedaktion!